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Kann ich in der Schwangerschaft …

Petersilie essen?


Petersilie essen ist aus der Naturheilkunde kaum wegzudenken. Das Kraut wirkt entwässernd, krampflösend, schmeckt gut und gilt als Uterus anregend. Das macht stutzig. Uterus anregend stimmt die schwangere Frau nachdenklich. Tatsächlich wurde Petersilie in früherer Zeit als Mittel zur Abtreibung angewandt, immerhin kann es Wehen auslösen oder verstärken und ist so auch in der Geburtshilfe nützlich. Immerhin kann es auch helfen, die Nachgeburt auszutreiben, Petersilie ist ohnehin ein Alleskönner bei Frauenbeschwerden.

Wirkung von Petersilie

Kräuter zum Kochen und mehr

Petersilie in der Schwangerschaft

Sicher, die Möglichkeiten, die die Petersilie als Heilkraut bietet, können Angst machen und zu der Frage führen: „Darf ich in der Schwangerschaft überhaupt Petersilie essen?“ Doch nicht nur zu Fehlgeburten kann Petersilie in großen Mengen führen. Auch Herzrhythmus-Störungen und Nierenversagen wurden schon beobachtet. Ist Petersilieessen eine Gesundheitsgefahr? Nein. Als Gewürz oder Garnitur verwendet schadet Petersilie keineswegs, das Kraut ist sogar gesundheitsförderlich, enthält sogar sehr viel Vitamin C.

Mit Petersilie können Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen, Verstopfung, Gicht, Rheuma, Depression, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden und andere mehr gelindert werden. Kein Wunder, dass die Petersilie im antiken Griechenland als heilige Pflanze verehrt wurde. Im Mittelalter galt die Pflanze jedoch als Unglücksbringer, vielleicht wegen der fatalen Folgen, die übermäßiger Genuss mit sich bringt. Trotzdem ist die Petersilie auch heute noch ein Segen für Küche und Heilkunde.

“Die Dosis macht das Gift”

Der alte Heilkundige Paracelsus soll gesagt haben „Die Dosis macht das Gift“, damit muss er wohl die Petersilie gemeint haben. Um eine Fehlgeburt einzuleiten, muss die Frau schon sehr viel Petersilie essen, wohl mehrere Bünde, damit es so weit kommt. Als Gewürz oder Zutat im Essen schadet Petersilie auf keinen Fall, dem Kind schon gar nicht. Auch eine Fehlgeburt wäre keine Folge einer Vergiftung, es wäre die Folge einer zu starken Anregung der Gebärmutter, ein in Maßen durchaus erwünschter Effekt der Petersilie. Giftstoffe, die das Kind schädigen könnten, werden dabei nicht frei. Es gibt also kaum einen Grund, auf den Genuss von Petersilie während der Schwangerschaft zu verzichten, es gibt im Gegenteil viele Argumente, die positiven Eigenschaften der Petersilie auch in dieser Zeit zu nutzen, man darf es nur nicht übertreiben. So gut schmeckt Petersilie nun auch wieder nicht, dass man ihn bündelweise verdrücken müsste.


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