Elterngeld

Auf Geldscheinen liegen Würfel mit Buchstaben - Elterngeld Die Geburt eines Kindes bringt so manche Veränderung mit sich. Wenn das Kind da ist, ist es vollkommen auf seine Eltern angewiesen. Da ist es nur verständlich, dass zumindest ein Elternteil eine Weile zuhause bleiben muss und nicht mehr arbeiten gehen kann. Doch wie das fehlende Geld ausgleichen, wenn dann nur noch ein Elternteil arbeiten geht? In Deutschland wie auch in vielen anderen Ländern Europas bietet der Staat für diese Zeiten sozialen Schutz.

Denn neben Kindergeld, gibt es in Deutschland zum Beispiel auch das Elterngeld, welches dafür Sorge tragen soll, dass nach der Geburt eines Kindes nicht der finanzielle Supergau droht.

Was ist Elterngeld und wie muss man es sich vorstellen?

Nun grundsätzlich ist das Elterngeld ähnlich dem Kindergeld ein sozialer Zuschuss des Staates, um die finanziell Verhältnisse trotz wegfallender Einkommen zu sichern. Doch man darf sich nicht vorstellen das der Zuschuss gleich ein halbes Vermögen einbringen wird. Denn das Elterngeld ist nur eine soziale Absicherung und deckt somit oftmals nur einen geringen Teil dessen, was nicht mehr in die Kasse kommt, wenn ein Elternteil beim Kind zuhause bleibt.

Roter Pfeil beschriftet mit ElterngeldDas Elterngeld ist eine soziale Absicherung und somit gibt es natürlich wie immer, wenn der Staat einem Geld gibt, gewisse Grundregeln und Anspruchsregelungen. Diese Regelungen legen fest, wer, wann und wie viel Anspruch auf Elterngeld hat. Grundsätzlich ist jeder Elternteil, der durch das Kind einen gewissen Verdienstausfall hat, berechtigt Elterngeld zu beantragen. Doch es ist nicht so leicht, wie es vielleicht auf den ersten Blick scheint.

Hand, Kugelschreiber und KalenderWie bei jeder sozialen Leistung, ist auch beim Elterngeld vorab ein Antrag nötig um den gesetzlichen Anspruch darauf anzumelden, und nach positiver Bearbeitung des Antrages, das Elterngeld letztlich zu bekommen. Ähnlich wie bei anderen förmlichen Anträgen gilt es auch beim Elterngeldantrag einige Dinge zu beachten. Die Frist zum Elterngeldantrag muss eingehalten werden.

Dokument der Elterngeldstelle, Kugelschreiber und TaschenrechnerMit dem Begriff Elterngeldstelle werden jene Institutionen bezeichnet, welche in den jeweiligen Bundesländern die Verwaltung aller Elterngeldangelegenheiten regeln. Sie sind für die Antragsstellung, wie auch die Verwaltung des Elterngeldanspruches zuständig. In einem jedem Bundesland gibt es zumindest eine offizielle Elterngeldstelle, bei welcher die Beantragung des Elterngelds erfolgen kann und die für alle Fragen das Elterngeld betreffend zuständig sind.

Straße mit dem Schriftzug einer Sonderregelung "Elterngeld plus" führt auf einen Sonnenaufgang zuImmer wieder war es die Sonderregelung des Elterngeldes für Minijobber und Geringverdiener, die in den vergangenen Monaten erheblich für politischen Wirbel sorgte. Denn scheinbar waren sich weder Politiker noch Experten einig, ob dieses Sonderrecht gut ist. Das Elterngeld wurde erheblich überarbeitet und somit auch reduziert. Eine Tatsache, die gerade Minijobbern, Geringverdienern und Arbeitslosen das Leben als Eltern oftmals erheblich erschwerte.

Vater geht mit seinem kleinen Kind an der Hand eine Treppe hochSchon seit einigen Jahren gibt es sie und mit jedem Jahr, das verstreicht, scheinen mehr und mehr Männer davon Gebrauch machen zu wollen. Die Rede ist von sogenannten Vätermonaten, welche ähnlich dem Mutterschaftsurlaub genutzt werden können, um in den ersten Lebensmonaten des Kindes zu Hause zu bleiben. So also ist die Emanzipation nicht mehr nur im Berufsleben in unsere Gesellschaft gekommen, sondern auch beim Thema Kinderbetreuung.