Untersuchungen

Untersuchungen in der SchwangerschaftUntersuchungen gehören zum normalen Leben dazu. Besonders gesteigert wird die Anzahl  besonders dann, wenn eine Schwangerschaft vorhanden ist und ansteht. Es sollte erwähnt werden, dass immer auf die Einhaltung der Untersuchungen zu achten ist, um sich und sein ungeborenes Baby nicht zu gefährden. Zur gleichen Zeit ist es wichtig, dass Schwangere höheren Alters sich unterschiedlichen Überprüfungen unterziehen.

Schließlich besteht bei den Risikogruppen eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass mit dem Baby gesundheitlich etwas nicht in Ordnung ist. Ob es sich dabei um mögliche Infektionen handelt oder dich um eine Störung der Erbanlagen, ist vor einer Untersuchung nicht festzustellen.

Übersicht möglicher Untersuchungen

Um eine gute Übersicht über die möglichen Untersuchungen zu erhalten, sollte sich entweder im Internet informiert werden oder direkt beim Frauenarzt. Je nach Ausgangsituation kann nämlich festgestellt werden, welche Untersuchungen notwendig sind und welche nicht. Die normalen Vorsorgeuntersuchungen, welche von den Krankenkassen übernommen werden, müssen demnach nicht selbst bezahlt werden. Bei speziellen Zusatzuntersuchungen sieht es jedoch ein wenig anders aus. In diesem Fall ist es nämlich wichtig, dass sich auf die zahlreichen Veränderungen im Organismus eingestellt wird, um einschätzen zu können, ob eine weitere Untersuchung notwendig ist.

Standarduntersuchungen

Die normalen Standarduntersuchungen beinhalten nicht nur ein Abtasten der Gebärmutter, sondern ebenso ein Ultraschall sowie das weitere Abhören der Herztöne des Kindes. In einigen Fällen kann es vorkommen, dass die Herztöne nicht richtig abgehört werden können, da kurz vor der Geburt bei Flüssigkeitsmangel der Schwangeren die Herztöne schwächer zu hören sind. In diesem Fall werden weitere notwendige Untersuchungen durchgeführt, um das Baby nicht zu gefährden. Allerdings muss auch hier wieder Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden, um herauszufinden, welche weiteren Maßnahmen notwendig sind. Vorab kann sich auch schon über die Untersuchungen informiert werden, um die Abläufe genauer zu kennen.

AmniozenteseBei der Amniozentese handelt es sich um die sogenannte Fruchtwasseruntersuchung. Hierbei handelt es sich um eine weitere Möglichkeit, sich in der Schwangerschaft abzusichern, dass mit dem Baby alles in Ordnung ist. Diese Untersuchung ist eine Klärung und Erkennung von Chromosomenstörungen, das heißt eine Störung der Erbanlagen.

B-StreptokokkenNeugeborene Babys können nach der Geburt sehr leicht an einer Infektion erkranken, die durch B-Streptokokken verursacht wird. Die Infektion kann jedoch durch eine Untersuchung verhindert werden, die gegen Ende der Schwangerschaft wahrgenommen wird. Hierbei handelt es sich um eine mikrobiologische Untersuchung. Die eigentlichen Krankheiten, die durch die erwähnten Erreger erhalten werden können, sind sehr schwerwiegend.

Chorionzotten-BiopsieDie Chorionzotten-Biopsie wird dann in Anspruch genommen, wenn Paare nicht bis zur Geburt warten möchten, bis das Baby auf genetische Störungen untersucht wird. Paare sollten sich früh genug über diese Untersuchung informieren, um die Gesundheit des ungeborenen Babys retten zu können. Bei der Untersuchung wird ein sehr kleiner Teil der Zotten entnommen, welcher zur Plazenta gehört.

GBS-Screening in der SchwangerschaftDas GBS-Screening wird auch B-Streptokokken-Screening genannt. B-Streptokokken sind Bakterien, die sehr häufig in der Scheide oder im Darm bei der werden Mutter angesiedelt sind. Die Schwangere selbst merkt das normalerweise nicht, hat auch keine Beschwerden. Die Streptokokken aber stellen eine große Gefahr für das ungeborene Baby dar. Die Bakterien werden dabei auf das Kind übertragen.

genetische Beratung in der SchwangerschaftBei der genetischen Beratung handelt es sich um ein Angebot, welches von Erwachsenen und Kindern wahrgenommen werden kann, um genetisch bedingte Erkrankungen zu klären. Es ist in diesem Fall notwendig, dass die unterschiedlichen genetischen Faktoren untersucht werden, um einschätzen zu können, ob genetische Erkrankungen hervortreten werden oder nicht.

Nackenfaltentransparenz UntersuchungEs handelt sich um eine Untersuchung, die sehr schonend feststellen kann, ob das Baby von einer Chromosomenveränderung belastet ist. Die Rede ist von der Nackenfaltentransparenz, die mit der Bestimmung von zwei Blutwerten der Mutter kombiniert wird. Es möchte auf eine sehr sanfte Art und Weise herausgefunden werden, ob das ungeborene Baby von Trisomie 21, 13 oder 18 betroffen ist.

Präimplantationsdiagnostik (PID)Die PID ist ein Verfahren, welches Embryonen untersucht, die durch eine nicht in der Gebärmutter durchgeführte Befruchtung gewonnen wurden. Bei der Präimplantationsdiagnostik werden die Embryonen auf ihr Erbgut untersucht, um nach der Befruchtung Mutationen zu verhindern. Schließlich möchte erreicht werden, dass nach dem dritten Tag der Befruchtung die Zellen der Mutter eingeführt werden, um das Kind auszutragen.

Pränatale Diagnostik - PränataldiagnostikBei der Pränataldiagnostik werden alle Untersuchungen durchgeführt, welche das Ungeborene in der Mutter untersuchen können. Hier wird die Früherkennung von Krankheiten erzielt, um diese so schnell es geht, behandeln zu können. Es gibt Untersuchungen, die als nicht invasiv bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um Methoden, die außerhalb des Körpers vorgenommen werden.

Ringelröteln (Parvovirus B19)In sehr vielen Fällen sind einfache Erkrankungen schwerwiegend für das ungeborene Baby in der Schwangerschaft. Es können dauerhafte Schäden durch das Virus verursacht werden. Eine Abhilfe kann ein einfacher Bluttest bieten, um jegliche weitere Panik zu verhindern. Sind die Ringelröteln vorhanden, können diese in der Regel durch einen leichten Hautausschlag erkannt werden.  Bei Erwachsenen können schwerere Verläufe stattfinden.

Schwangerschaftsvergiftung (Präeklampsie)Bei der Schwangerschaftsvergiftung handelt es sich um eine Erkrankung, die auch als Präeklampsie bekannt ist. Im schlimmsten Fall kann diese Erkrankung zum Tod der Mutter und des ungeborenen Babys kommen. Am meisten sind Frauen betroffen, die sich im sechsten oder siebten Monat ihrer Schwangerschaft befinden und leiden nicht nur für einen Tag unter der Vergiftung.

SpätabtreibungGrundsätzlich werden in Deutschland jedes Jahr 130.000 Babys im Mutterleib abgetrieben. Dabei handelt es sich um eine sehr hohe Zahl, die jedoch nicht nur aufgrund von jungen Mädchen erzeugt wird. Eine Spätabtreibung wird in der Regel nach dem fünften Monat durchgeführt, wenn festgestellt wird, dass mit dem Baby etwas nicht in Ordnung ist. Eine nicht normale Anordnung der Chromosomen sowie schwere organische Schäden beim Baby können zu der Entscheidung einer Spätabtreibung führen.

Stoffwechseltest BabyEin Stoffwechseltest für Neugeborene kann vielen Babys zwar nicht das Leben retten, allerdings kann das Leben durch den Test mit Behinderungen verhindert werden. Bereits mit einem Screening können den Babys sehr viele unterschiedliche Krankheiten nachgewiesen werden, sofern diese vorhanden sind. Allerdings kann schon der vierte Lebenstag zu spät sein, um Krankheiten rechtzeitig zu erkennen.

Erbanlagen UntersuchungenStörungen der Erbanlagen können in Deutschland sehr oft nachgewiesen werden. Allerdings handelt es sich hierbei um eine nicht ernsthafte Störung, solange nicht schwangere Frauen betroffen sind. Störungen der Erbanlagen kann nämlich auch eine Bindegewebsschwäche sein, die zu Orangenhaut und schlaffer Haut führt. Ist von Störungen der Erbanlagen während der Schwangerschaft die Rede, muss ein wenig genauer hingeschaut werden.

Infektionen können in der Regel sehr unterschiedlich in den Körper einer Schwangeren gelangen. Es sollte jedoch unterschieden werden zwischen den Infektionen, die sich im Uterus einfangen können und denen, die im Blut wiederzufinden sind. Grundsätzlich ist der Bluttest eine der besten Möglichkeiten, um Infektionen zu erkennen. Schließlich handelt es sich hierbei um eine recht schmerzfreie Untersuchung, bei der direkt zahlreiche Faktoren untersucht werden können. Einige Blutuntersuchungen sind während der Schwangerschaft durch die Mutterschaftsrichtlinien abgedeckt, sodass die Blutabnahmen vorgeschrieben sind.

Varizella-Zoster-Virus (Windpocken)Windpocken sind eine Krankheit beziehungsweise ein Virus, den die meisten Erwachsenen als Kind schon hatten. Allerdings kann dieser Virus auch im Alter beziehungsweise in der Schwangerschaft erneut erhalten werden. Die Schwierigkeit ist hier, dass Windpocken nicht sofort ausbrechen. Sie brauchen einige Tage, in der Regel drei Tage, bis sie sich zeigen und ausbrechen.

4D ScreeningEltern wünschen sich in den meisten Fällen, ihr noch ungeborenes Baby nicht erst nach neun Monaten in die Arme zu schließen, sondern bereits schon sofort. Was den Eltern bei der Ungeduld und hohen Vorfreude weiterhelfen kann, ist ein 4D Screening. Viele Menschen hören oft zum ersten Mal von dieser Untersuchung. Jedoch handelt es sich um nichts anderes, als um die Bezeichnung von einem 3d Ultraschall, der zusätzlich den Faktor Zeit miteinschließt.

Zytomegalie-Virus-InfektionBei einer Zytomegalie-Virus-Infektion handelt es sich um ein Vorkommnis, welches nicht sonderlich leicht zu nehmen ist. Eine Erstinfektion mit dem Virus kann zu Schäden des Babys im Mutterleib führen. Es handelt sich um die weltweit meist vorgekommene Infektion, die bei bis zu vier Prozent der Schwangeren vorkommt. Es ist sehr einfach, eine Infektion mit dem Virus festzustellen.

Kostnenübernahme der Krankenkasse Untersuchung in der SchwangerschaftAufgrund vorher eingeholter Informationen wissen die meisten Schwangeren schon vor dem Besuch beim Arzt, dass lediglich nur drei Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft von der Krankenkasse übernommen werden. Möchten weitere Leistungen erhalten werden bezüglich des Ultraschalls, müssen die Kosten selbst übernommen werden. Die Kosten liegen zwischen 50 bis 80 Euro.